Der wilde Nordwesten

Santo Domingo de Garafia

Zum Gemeindegebiet gehören die folgenden Orte:

Santo Domingo de Garafía (515)
Las Tricias (310) El Palmar (66)
Franceses (232) El Castillo (74)
Cueva del Agua (175) La Mata (56)
Roque del Faro (108) Juan Adalid-El Mudo (52)
Hoya Grande (94) El Tablado (42)
Llano Negro (83) Don Pedro (42)
Die Zahlen in den Klammern sind die Einwohner im Jahre 2007

Die Region

Die gesamte Gemeinde besitzt eine Küstenlandschaft aus Klippen, Felswänden und Steilküsten fast ohne Strände - unterbrochen durch Mündungen tiefer Schluchten. Auf dem Lande sind kleine Dörfer und die Haine der Drachenbäume, weiter oben die Wälder der robusten kanarischen Kiefer (Pinus canariensis). Darauf folgt weiter oben ein richtiges Hochgebirgsklima mit dem höchsten, oft schneebedeckten Gipfel der Insel, dem 2.426 Meter hohen Roque de los Muchachos mit internationalen Sternobservatorien, die dort oben bei reiner Luft und kaum fremdem Licht beste Bedingungen finden.

Die Wallfahrtskapelle in San Antonio del Monte, die aus dem 16. Jahrhundert stammt, wird immer am Samstag um den 13. Juni für ein Fest herausgeputzt. Die große portugiesische Gemeinde hatte seinerzeit den Schutzheiligen Portugals San Antonio de Padua für Garafía übernommen. Es findet die Prozession des heiligen Antonius mit Musik, Essen und Wein statt. Dabei findet der große Viehmarkt statt.

Santo Domingo de Garafía

Der Hauptort Santo Domingo de Garafía liegt etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel und ist ein kleines Dorf mit steilen Gassen, traditionellen Häusern und einer typischen Plaza im Ortskern. Etwas unterhalb steht die Iglesia Nuestra Señora de La Luz mit ihrem Hauptschiff aus dem 16. Jahrhundert, das Seitenschiff wurde 100 Jahre später erbaut. In dieser kleinen Kirche befindet sich das Heiligenbild der Jungfrau des Lichts. Ein Volkskundemuseum verschafft einen Einblick in die Geschichte und Traditionen, in die Naturparks und Wandermöglichkeiten, in die Archäologie und schließlich die Sternwarte auf dem Roque de Los Muchachos. Es ist im Kulturhaus untergebracht.

Aus dem Ort geht eine Straße Richtung Küste zum so genannten Puerto de Garafia, ein Naturhafen mit kleiner Badebucht, vorgelagert die drei Felsinseln Los Guinchos.

Verkehr

Die Gemeinde Garafía zählte lange Zeit als weit abgeschieden. Die Caminos Reales durchziehen Garafía, diese teils gut ausgebauten Pfade waren bis in die sechziger Jahre die Hauptverkehrswege der Region. Waren und Lasten wurden auf Eseln zu den Bootsanlegestellen an der Küste transportiert. Erst in den neunziger Jahren wurde das Straßennetz soweit asphaltiert, das die Nachbargemeinden relativ bequem erreichbar waren. Kleinere Orte an der zerklüfteten Nordküste sind bis heute nur über unbefestigte Pisten zu erreichen.

Quelle: wikipedia.de

Puntagorda

Lage und Landschaften

Die ländliche Siedlung Puntagorda liegt im Nordwesten der Insel La Palma und wird von tiefen Barrancos zu den Nachbargemeinden abgegrenzt, durch den Barranco de Izcagua nach Las Tricias (Garafia) im Norden und den Barranco de Garome nach Tinizara (Tijarafe) im Süden. Im Westen reicht sie hinunter bis ans Meer, im Osten bis hinauf an den Rand der Caldera, mit der Grenze zur dritten Nachbargemeinde, El Paso. Die höchste Erhebung von Puntagorda ist der Roque Chico mit 2.368 m, ganz in der Nähe des Roque de los Muchachos, dem höchsten Berg der Insel, mit 2.426 m. Beide Berge sind Teile des Kraterrandes der Caldera de Taburiente. Die Caldera ist spanischer Nationalpark, die gesamte Insel Biosphärenreservat der UNESCO.

Der Siedlungsbereich von Puntagorda liegt auf einer Höhe zwischen etwa 600 und 750 m. Puntagorda ist eine Streusiedlung mit unzähligen alten Verbindungswegen, auf denen man den Ort und die Landschaft erwandern kann. Bis hinunter an den Rand der Steilküste schließt nur mäßig landwirtschaftlich genutztes hügeliges Gelände an, mit uralten Natursteinmauern, der typischen roten Puntagorda- Erde und Spuren früherer Besiedlung. Die Landschaft fällt stetig zum Meer hin ab und wird von etlichen Erosionstälern, den Barrancos, durchschnitten. Etwa 200 m über dem Meer endet die Landschaft in einer überwältigenden Steilküste. Den "Hafen", einer Bucht im Fels mit Bademöglichkeit (nur im Sommer) und Sommerhäusern der Einheimischen erreicht man über rund 200 Treppenstufen.

Oberhalb der Siedlungsfläche beginnt der lichtdurchflutete Wald, überwiegend aus Kanarischer Kiefer. Dazwischen immer wieder, bis auf 1.500 m, Terrassen mit Weinreben. Mandel-, Eßkastanien-, Feigen-, Kirsch- und andere Obstbäume säumen hier die Wege. Die Baumgrenze liegt bei etwa 2.000 m, da weiter oben zu wenig Niederschlag fällt. Es gibt Wanderwege bis zum Gipfel des Roque de los Muchachos. Die Bergregion ist auf großen Flächen dicht mit Ginster bewachsen.

Quelle: http://urlaub.auf-lapalma.de/de-puntagorda.html

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